In späteren Jahren nach mehreren persönlichen Tiefschlägen, habe ich ein Haus in #Haag/Obb. gefunden. Dort waren wir zu meinem Glück eine sportlich sehr aktive Gruppe mit vielen echten sportlichen Freunden, besonders #SchnaitterWolfgang (damals noch Sportstudent). Wir haben fast täglich gemeinsam trainiert -entweder mit dem Fahrrad, gerne auch ins Gebirge oder wir sind anschließend mit sehr viel Freude im Wettstreit, durch den Wald gelaufen. Auch haben wir regelmäßig gemeinsam #Tennis gespielt. Im Winter bin ich oft auf einer Langlauf-Loipe in Bayern hinter ihm hergehechelt.
Haag hat seine Aktiven fast an allen Wochenenden im Sommer wie im Winter bei den unterschiedlichsten Wettkämpfen gemeldet. #Radrennen, #Bayerncup mit mehreren Rennen, „Rund um den Chiemsee“, an den Wochenenden etc. Dabei habe ich über mehrere Jahre jeweils die AK1 gewonnen! Mehrere #Triathlon Wettbewerbe mit unterschiedlichen zusätzlichen Bewerben (Schi und Kajak-in Rosenheim mit ihren Kajak-Weltklasse-Athleten) haben unwahrscheinlichen Spaß und Freude gemacht, besonders aber jeweils immer das gemeinsame Training.
Im Winter war #NORDISCH und #ALPIN unser gemeinsames Trainings- und Wettbewerbsfeld. Auch die Haager Funktionäre waren nicht nur im Training und bei den Wettkämpfen aktiv mit uns dabei, auch privat war unser Kontakt untereinander sehr herzlich und freundschaftlich. Fritz (aus Freudenstadt), Heinz und Edi, was haben wir nur gemeinsam erlebt: #Wasalauf, #Radrennen, mit dem Fahrrad von München zum Gardasee zum #Surfen, #Langlaufwettbewerbe Hüttenabende im Zillertal. Keiner hat dem Anderem seine Leistung geneidet, sondern man hat sich immer und überall gegenseitig unterstützt und gefreut. Langlaufwettbewerbe, Bayern Cup, #Staffelwettbewerbe mit der Mannschaft des TSV Haag, LL-Marathons (bis 100km), Crossläufe über nasse Wiesen, Alpin: Bayern Cup im Schirennlauf u.a. mit #StöcklElisabeth (Mitglied der Deutschen Ski-, Nationalmannschaft) OberloherAlbert (Deutscher Nationalkader) und anderen Spitzenläufern vom #HaagerTSV im Winter an den Wochenenden. #VaterStöckl hat im Herbst die Schigymnastik organisiert, – fast alle Haager sind gekommen, gemeinsam wurden die Schier präpariert und hergerichtet. Ich habe das alles in Österreich so nie erlebt! Danke für die Zeit in Haag und allen Trainingspartnern. Ich denke heute noch voller Dankbarkeit an diese SCHÖNE Zeit zurück!
Nicht zu vergessen ist meine unvergessliche Zeit in Graz mit #Nesper Manfred beim #ATGGraz und #AsköVoitsberg mit #TheuerFranz beim gelegentlichen Turntraining und Schifahren.
Besonders bestärkt mit dem Leistungssport in und für Österreich aufzuhören haben mich meine letzten österreichischen Meisterschaften in Kapfenberg. Ich habe die Meisterstufe überlegen mit 4 Punkten Vorsprung gewonnen, ebenso wie 4 weitere Geräte im Finale (Boden, Seitpferd, Ringe, Barren), also insgesamt 5 österreichische Meistertitel. Das letzte Gerät war Reck. Für die Wertung war damals das Vorarlberger Kampfgericht unter #Winder zuständig. Das Vorarlberger Kampfgericht hat mich so heruntergewertet,und den Vorarlberger Turner, trotz sichtbarer grawierender Fehler hochgewertet, dass ich nicht auch das letzte Gerät gewinne. Laute, heftige Proteste auch vom ÖFT durch #Fesl haben letztlich nichts gebracht. Ich habe dann beschlossen keine Wettkämpfe für Österreich zu bestreiten. Da ich damals der einzige Österreicher war, der die schwierigen Pflichtübungen für die Turn-Weltmeisterschaften in Varna turnen konnte, wurde ich dort gemeldet. Doch habe ich mich geweigert dort zu starten, und damit meine Karriere beendet. Viele, mehrere telefonische Interventionen durch den ÖTF und #Prof.NachtschattWalter konnten mich nicht umstimmen.
Wir sind wie wir sind …
Nach 2 Jahren ohne intensives Turntraining,- war nur sporadisch, gelegentlich aus Spass in der Turnhalle-, stand ein Länderkampf gegen das damalige Jugoslawien mit seinen Weltklassetrurnern in Laibach an. Ich habe mich, da der sechste qualifizierte Turner gefehlt hat, überreden lassen, dort zu starten. Ich musste dort an allen Geräten beginnen, was normalerweise immer der schwächste Aktive einer Mannschaft machen muss. Am Ende war ich gegen den Weltklasseturner #Vratic bester Österreicher. Dies war nun wirklich mein allerletzter Wettkampf im Geräteturnen.
Eine Abrechnung mit dem Leben! „Ich bin wie ich bin – nicht für diese Welt“
Heute lebe ich bei Wien, sitze fast täglich bei jedem Wetter mit sehr viel Freude auf dem Fahrrad oder laufe locker, spaßhalber durch den Wald. #Bewegung, #gesundeErnährung #Kochen und #Sauna ist heute mein Leben und all meine Freude.
Obwohl ich meine langjährige Erfahrung (Sportstudium, BWL, Marketing) mehreren Vereinen in Österreich angeboten habe, wird sie – typisch für Österreich- nicht benötigt. Auch findet man hier kaum Anschluss bei den wenigen Gleichgesinnten. Sport und Bewegung ist hier in meinem Umfeld leider nur etwas für „#verrückteTIROLER“. Die Übergewichtigen bewegen sich leider nur um eine Flasche #Bier, #Wein oder #Zigaretten zu holen.
Den vielen Gemeinsamkeiten zum Trotz war ein Zusammenleben mit einer Person wie mir, welche im Sport wie im Leben das Chaos anzieht und das Risiko im Leben immer herausfordert, war es für Renate letztendlich nicht mehr möglich, sie entwickelte über die Jahre eine Allergie gegenüber meiner Person und meinen Eigenarten. Aus dem Zusammenleben ist nur ein Scherbenhaufen geblieben. Da ich anscheinend nicht beziehungsfähig bin, besonders nicht mit Renate. Sie hat nun nach jahrelangem Suchen nach neuen passenden Partnern bei vielen Gelegenheiten, gerade jetzt wo massive private Probleme aufgetaucht sind, hat sie endlich ihren Traum von einem anderen Leben, den scheinbar Richtigen gefunden. Was soll man von einer Frau halten die sofort nach Auftauchen von Schwierigkeiten, sich sofort in die Arme des Nächsten flüchtet und den Ehemaligen ohne Hilfe und Untersützung läßt! Sie lebt heute nach den vielen Jahren mit einem neuen Lebenspartner zusammen. Ich wünsche ihr alles Gute und viel Glück! Das zu meiner momentanen Beziehungssituation, welche mich stärker belastet wie die ärgste meiner Verletzungen während meiner sportlichen Laufbahn.
Das wirklich einzig Positive, das ich in meinem Leben nachhaltig erreicht habe, ist rückblickend und realistisch betrachtet – meine tolle Tochter Barbara.
Judit habe ich leider aus den Augen verloren, ich denke noch viel an dich! Vielleicht gibt es nochmals Kontakt. Melde Dich!
Mach, was Du liebst! Kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit, nichts zu schwierig! Bist Du ein Hammer, schaut alles wie ein Nagel aus! Liebst Du Chaos und Risiko, melde Dich…!!!
SPORT, BEWEGUNG, gesunde ERNÄHRUNG, KOCHEN und SAUNA sind bis zu meinem letzten Tag mein Leben! Wir sind wie wir sind!
Ich bereue die fehlerhafte Vergangenheit, negiere die Gegenwart und haushalte für die Zukunft. Genieße mein Dasein, werde aber vom Schicksal immer wieder hinterlistig übertölpelt! Mir kommen die Tränen!






























