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BERUF – DAS LEBEN DANACH

Neben dem sportlichen ist der berufliche Werdegang ein großer Teil unseres Lebens. Mein Leben ist geprägt von Höhepunkten, doch in erster Linie durch persönliches Unvermögen und Fehlverhalten verursachte Tiefpunkte im beruflichen wie im privaten Bereich. Rückblickend war das Leben während und nach meiner aktiven Zeit im Sport immer turbulent und bewegt!

Lass uns weiter diskutieren, sicher finden wir noch einige Probleme …

Meine Schulzeit

Meine Schulzeit in Innsbruck an der HAK war geprägt vom andauernden Kampf mit den Lehrern und deren Meinung und Standpunkt: „Besser lernen als Sport.“Dabei waren für mich die Freude an Bewegung, Natur und Sport immer ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Erst in München bei meinem BWL-Studium wurde ich von den Professoren und Assistenten als „MENSCH“ so wahrgenommen, wie ich bin und war.

Neben Training und Unterricht arbeitete ich in München bei #MaderRoland in der Firma FSG (Fernsehsystem Gesellschaft) im Bereich Marketing und Verwaltung. Durch die Verbindungen meines Vaters hatte ich außerdem die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen bei der Fa. Fröschl (Elektrogroßhandel) kennenzulernen.

Im Urlaub in Marina di Ravenna war ich mit meiner ersten bis heute unvergessenen großen Liebe Birgit in einer Disco. Dort führte ich auf der Tanzfläche unter den Ovationen der italienischen Discobesucher spontan meine Bodenkür mit akrobatische Übungen und Bewegungen vor – mit dem Ergebnis, daß ich dieses regelmäßig gegen Bezahlung vorführen mußte und man mich sofort nach Mailand engagieren wollte. Großer Aufschrei in der Familie! Es hieß: Das verstößt gegen den Amateurparagrafen: „Du bist dann Profi, siehe Karl Schranz!“ – „Ende der noch nicht begonnenen Turnkarriere“ etc. etc.

Der Weg nach Australien

Wien, Sportstudium, österreichische Meistertitel, deutsche Bundesliga, Teilnahme an Europameisterschaften: Der australische Turnverband schloss mit mir einen Vertrag als Bundestrainer für Geräteturnen.

Alle Formalitäten, einschließlich des Abreisetermins nach Australien, waren über die australische Botschaft geregelt und fixiert. Meine damalige liebe Freundin Margit wollte mit mir nach Australien kommen. Wir hatten bereits die Tickets, als sich Margit beim Schifahren den Oberschenkel brach. Das Abenteuer Australien wurde abgesagt.Auch der Berliner Turnverband hatte bei mir wegen einer Verpflichtung als Bundestrainer angefragt.

Wir bleiben niemals stehen …!

Elektrogroßhandel

Einige Jahre war der Elektrogroßhandel meines Vaters in Graz mein Lebensmittelpunkt. Diesen strukturierte ich mit meiner Erfahrung aus Deutschland und mit sehr viel Einsatz neu. Das führte auf der einen Seite zu erheblichem Widerstand, auf der anderen Seite vervielfachte sich der Umsatz – auch aufgrund meines Verkaufstalentes. Ein eskalierender einfacher Streit führte schließlich zum Aus.

Verkauf von Kerzen

Ein entfernter Verwandter, #BirmelinHerrman, war überzeugt von meinem bestehenden Talent im Verkauf und übertrug mir den Verkauf und dessen Organisation von Kerzen für Bayern, Italien, CH, A und USA.

Es war eine schöne und interessante Zeit, vor allem, da ich durch meine Erfolge im Verkauf in Europa nach Amerika geschickt wurde, um dort den Verkauf aufzubauen. Leider ist die Firma während meiner Abwesenheit unvorhergesehen in Konkurs gegangen und es begann ein neuer beruflicher Lebensabschnitt im Textilbereich.

TextilTRAUM

Regionale Künstler – etwa 14 an der Zahl – haben unter Anleitung von Rena Kattnig Seide bemalt. Krawatten, Fliegen, Hemden und Lederjacken wurden damit gestaltet und mit sehr viel Erfolg in ganz Deutschland, Österreich und Italien von mehreren Außendienstmitarbeitern verkauft. Die bemalte Seide wurde nach Indien geschickt, wo anschließend die Lederjacken mit unseren Seideneinsätzen gefertigt wurden. Einige Zeit hat das sehr gut funktioniert. Doch dann stellte der indische Zoll plötzlich fest, dass bemalte Seide nicht nach Indien eingeführt werden durfte. Unsere bemalte Seide lag beim indischen Zoll. Erst nach einiger Zeit und nach Bezahlung eines erheblichen Schmiergeldes wurde unsere Lieferung für die Fertigung freigegeben.

Unsere Kunden waren große, renommierte Häuser wie Karstadt und Wormland, mit saisonal abhängigen Lieferterminen, die genau eingehalten werden mussten. Keiner der bestehenden Terminaufträge konnte daher rechtzeitig eingehalten und ausgeliefert werden. Auch die Bank verstärkte den Druck. TextilTRAUM ade.

Wenn Dasein nicht alles ist!

Die Freundschaft zu #AmbrosWolfgang, #KollerPeter und besonders #DzikowskiGünter (Ex-Ehemann von Renate) sowie besondere Umstände haben dazu geführt, dass wir mit der Organisation, im Besonderen der Sponsorensuche für eine Musikproduktion, beauftragt wurden.

Für die Filmaufnahmen und den Schnitt arbeiteten wir eng mit DORO und Seitenblicke zusammen.

Das Leben ist nur ein Traum

Aus dieser Erfahrung heraus beschäftigten wir uns intensiver mit dem Filmen. Der Besuch mehrerer Seminare und insbesondere die Ausbildung bei Adobe trugen dazu bei, professionelle Kenntnisse zu erlangen.

In München traten die Organisatoren der Masters-Schwimmweltmeisterschaften aufgrund meiner weitreichenden Kontakte an mich heran, um die Sponsorensuche für die Veranstaltung in der Münchner Olympiaschwimmhalle zu übernehmen. Auch Innsbruck schloss sich anschließend mit der Masters-Schwimm-EM an. In München waren damals Athleten aus 168 Nationen am Start. Dabei ergab sich die Möglichkeit, in und um die Olympiaschwimmhalle und im Olympiagelände auf großen Screens Werbung zu zeigen. Besonders geeignet dafür waren Tourismusregionen.

Wir wurden daher aktiv.

Einige Firmen, unter anderem #Sony und mehrere Münchner Unternehmen aus der Filmproduktion, unterstützten und versorgten uns freundlicherweise mit Kameras und dem notwendigen Equipment. Gefilmt haben wir anschließend in München sowie in der Region Prien/Chiemsee, in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Tourismusbüro. Die Filme wurden während der Veranstaltung über eine Großleinwand vor der Olympiahalle den Teilnehmern und Zuschauern präsentiert – damals noch etwas sehr Ungewöhnliches. Auch die Wettkämpfe filmten wir mit mehreren Kameras. Für die Teilnehmer boten wir anschließend die Möglichkeit, eine CD mit ihren Rennen zu erwerben. Auf der CD waren außerdem Aufnahmen aus München und aus den Tourismusregionen enthalten, die wir damals filmisch präsentiert hatten.

Tourismusfilme – ein neuer Schwerpunkt

Besonders aufgrund unserer Erfahrungen bei der Masters-Schwimm-WM und -EM verstärkten wir unsere Kontakte zu verschiedenen Tourismusregionen. In der Folge erteilten uns zahlreiche Tourismusverbände Aufträge für Werbefilme. Dazu gehörten unter anderem: Wilder Kaiser-Brixental, Ferienregion Hohe Tauern, Pitztal, Garmisch, Kals am Großglockner, Flachau, Fulpmes (Schlickeralm), Hermagor, Kaprun-Zell am See, Lech, Pass Thurn, Südkärnten, Fiss/Serfaus, Gumpoldskirchen, Gröden und Pustertal. Damit erhielten wir auch zahlreiche Aufträge für Hotelpräsentationen in den jeweiligen Regionen. Insgesamt entstanden etwa 900 Filmprojekte. Viele davon sind heute noch auf unserem YouTube-Kanal zu finden: www.youtube.com/kcimedia tvweb

Gefilmt haben wir unter anderem in Garmisch, Wald, Krün, Flachau, Südkärnten und Gröden. Dort Wettkämpfe verschiedener Randsportarten, neben dem Weltcup auch diverse Weltmeisterschaften, Nordic Walking, Bogen-Biathlon und die X-Terra World Tour sowie der Weltcup-Abfahrtslauf in Gröden.

Sponsoring und Marketing im Sport

Ein weiterer wichtiger Abschnitt meiner beruflichen Vergangenheit war meine Tätigkeit im Bereich Sponsoring und Marketing im Sport. Unter anderem war ich für das Sponsoring und Marketing der Starbulls Rosenheim, eines mehrfachen Deutschen Meisters im Eishockey, tätig. Dabei arbeitete ich gemeinsam mit Kretschmer „Wacki“, einer Legende des deutschen und internationalen Eishockeysports. Auch das Sponsoring für die Dragodiles Bad Aibling, die damals in der 2. Deutschen Bundesliga spielten, gehörte zu meinen beruflichen Aktivitäten. Diese Tätigkeiten waren für mich eine interessante Verbindung von Sport, Marketing, Sponsoring und meiner eigenen langjährigen Erfahrung im Leistungssport.

Filmprojekte – Sport, Unternehmen und Veranstaltungen

Es folgten Filmprojekte mit der Süddeutschen Zeitung, Schitests sowie Präsentationsfilme für Blizzard, jeweils in Zusammenarbeit mit BMW und Audi. Dazu kamen Filme für Gymnastik- und Gesundheitsprogramme, vegane Ernährung mit #HochstrasserUrs, Gemüseanbau im Winter mit #PalmeWolfgang sowie Filmprojekte mit verschiedenen Unternehmen aus dem Sport- und Bekleidungsbereich, unter anderem Corratec, #Dalbello und #Regatta. Besonders interessant waren auch erfolgreiche Weltrekordversuche von und mit #FlührChristian (Dalbello Ski-Marathon) und #VenierFranz, welche von uns mit der Kamera begleitet wurden.

HEUTE – Film- und Videoproduktion

Heute freue ich mich über Aufträge und Anfragen aus dem Bereich Sponsoring, Marketing und Film- und Videoprojekte, die mit modernstem Equipment ausgeführt werden.

Filmen, Schnitt bis zum fertigen Film.

Ob Tourismusfilm, Hotelpräsentation, Sportveranstaltung, Unternehmensfilm, Produktpräsentation oder Dokumentation – ich begleite Projekte persönlich und mit viel Erfahrung, Engagement und modernstem Equipment.

Durch meine jahrzehntelange Tätigkeit und meine zahlreichen Kontakte im Sport-, Tourismus- und Veranstaltungsbereich entstehen Filme, die nicht nur informieren, sondern Menschen für eine Region, ein Unternehmen, eine Veranstaltung oder ein Produkt interessieren sollen.

Sie haben eine Idee oder ein Projekt? Sprechen Sie mich einfach an.

Sponsorensuche und Projektumsetzung

Ein weiterer wichtiger Bereich meiner beruflichen Tätigkeit war die erfolgreiche Suche und Gewinnung von Sponsoren für sportliche und andere Projekte. Dabei ging es nicht nur darum, finanzielle Unterstützung zu finden, sondern Unternehmen und Partner von einer Idee zu überzeugen und gemeinsam deren erfolgreiche Umsetzung zu ermöglichen. Besonders bei größeren Veranstaltungen und Projekten konnte ich dabei auf meine langjährige Erfahrung, meine Kontakte und meine Fähigkeit zurückgreifen, Menschen für eine Sache zu begeistern. Ein Beispiel dafür war die Masters-Schwimm-Weltmeisterschaft, bei der die Zusammenarbeit mit Sponsoren eine wichtige Rolle spielte. Auch darüber hinaus gelang es mir, verschiedene Projekte mithilfe von Sponsoren zu realisieren. Die Entwicklung von Ideen, die persönliche Kontaktaufnahme, die Präsentation der Projekte und letztlich der erfolgreiche Abschluss von Sponsoringvereinbarungen gehörten dabei zu meinen Aufgaben. Diese Tätigkeit war für mich eine besondere Herausforderung und zugleich eine Bestätigung dafür, dass Erfahrung, persönliche Überzeugungskraft, Hartnäckigkeit und ein gutes Netzwerk entscheidend sein können, um aus einer Idee ein erfolgreiches Projekt werden zu lassen.

Angebote und Anfragen bitte an:
Werner KATTNIG tvweb.werner@yahoo.com
+43 670 4059517

Habe ich mein Leben vergeudet?

Eine Frage, die ich mir rückblickend durchaus stelle.

Oder war all das, was ich erlebt, versucht, gewonnen und auch verloren habe, einfach mein Weg?

Vielleicht liegt die Antwort irgendwo dazwischen.